Geschützt: Eindrücke Projektwoche Heilpädagogische Schule Zug
Was für eine grossARTIGE Woche…
Jeden Tag freuten sich die 6.Klässler:innen, dass sie mit Traineroutfit in die Schule kommen durften. Der Tanz hat spätestens am zweiten Tag seine volle Wirkung gezeigt. Begeistert kamen einzelne Schülerinnen in den Raum und zeigten uns ihre Schritte vor, welche sie zuhause geübt hatten. Alle sprudelten von Ideen… auch der «Floss» Move war wieder dabei ; ) Die Organisation in den unterschiedlichen Räumen war ganz unkompliziert gehalten. Tische und Stühle wurden auf die Seite gechoben und auch der Gang konnte genutzt werden. Wieder einmal zeigte sich: Zum Tanzen braucht es wenig doch dabei passiert ganz viel.
Zu Beginn der Projektwoche wissen wir jeweils nicht genau wie sich der Abschluss gestalten wird. Die Klassen sind ja bekanntlich sehr unterschiedlich und so passt nicht immer eine Vorführung zum Ende der Woche. Oft machen wir auch einfach einen unkomplizierten Tanz Jam und eine gemütliche Schlussrunde. Im Riedmattschulhaus waren jedoch alle so begeistert von ihren Arbeiten, dass es zum Schluss am Freitagnachmittag ein Showing gab. Natürlich mit tosendem Aplaus.
Unsere Woche in Zug im Schulhaus Guthirt war ein voller Erfolg. Die Kinder haben am Schluss unglaublich schöne Feedbacks gegeben. Das hat uns einmal mehr gezeigt wie wichtig solche Projekte sind. Die Kinder haben viel gelernt und zwar nicht nur im Tanzen, sondern konnten vorallem auch viele überfachliche Kompetenzen erfahren. Sie sind als Klasse zusammengewachsen und teilen nun als Gemeinschaft ein grossartiges Erlebnis.
Zu Beginn geht es darum einen einfach Zugang zum Tanz zu bieten. Dies ist uns mit den Übungen vom Lehrmittel «Achtung, fertig, TANZEN» sehr gut gelungen. Nicht nur die Mädchen, sondern auch die Jungs, haben sich auch am zweiten Tag sehr auf die Tanzeinheit gefreut.
Die Klasse hat sich sogar als Abschluss der Lektion einen Freestyle Kreis gewünscht. Genial! Und bis zum Schluss der Woche haben sich dann sogar alle Schüler:innen getraut was im Kreis zu zeigen. Das war eine wunderschöne Beobachtung.
Wir lassen es jeweils offen ob eine ganze Choreografie bis zum Schluss der Woche entsteht. Der Prozess steht im Vordergrund. Obwohl die Klasse sehr gerne auch gespielt hat, habe sie sehr gut in den Gruppen gearbeitet und uns gemeinsam entschieden ein Abschlussvideo zu drehen. Das wurde dann doch zu einem Highlight der Woche und hat den Kindern sehr gefallen. Den Stolz konnte man in der Schlussrunde nicht nur in den Gesichtern lesen sondern auch deutlich spüren.
Mal im Klassenverband und mal in Gruppenarbeiten wurden zuerst einzelne Tanzschritte und Tanzformen gelernt und anschliessend damit gespielt und gestaltet.
Wir füllten die Woche mit ERFINDEN, SPIELEN und GESTALTEN. Die Schüler/innen haben erlebt und erfahren was Tanzkompetenzen sind und was sie bewirken können.
Wir durften eine Woche lang viele wunderschöne und Bewegende Tanzmomente erleben. Dass der Tanz wirkt hat auch diese Erfahrung wieder gezeigt. Die vielen tollen Rückmeldungen, die fröhlichen Kinder und das begeisterte Schulteam haben uns gezeigt, dass unsere Arbeit wertvoll ist.
Das System hat sich auch im Kontext einer heilpädagogischen bewährt. Mit Erfinden, Spielen und Gestalten konnten wir Tanzkompetenzen vermitteln und erleben. Für einmal ging es nicht nur ums Vor- und Nachahmen, sonder vielmehr ums Experimentieren und Finden! Mithilfe des Systems können Kompetenzen aus dem Bereich der Musik, des Sports und der Kreativität vermittelt werden.
Material als Grundlage: Um ein kreatives Schaffen zu ermöglichen, braucht es Materialerfahrung. Auf den Tanz übersetzt ist damit gemeint, dass die Schülerinnen verschiedene Bewegungsgrundlagen und Bewegungsqualitäten lernen.
Material = Bewegung:
Bewegungsqualitäten, Fortbewegungsformen und Grundbewegungsmuster, Körperarbeit nach Laban und Bartenieff
Erfinden
Im Bereich Tanz eignet sich das Thema Erfinden wunderbar für die Umsetzung von Bewegung in Raum, Zeit und Antrieb. Sobald die Schülerinnen Material erfahren und gesammelt haben, können sie nun anschliessend eigenes Material erfinden und erforschen.
Spielen
Spielen bedeutet Lernen, sich auf Unbekanntes einlassen und neue Sichtweisen kennenlernen. Im Spiel können persönliche Stärken hervorgerufen und entdeckt werden. Im Feld des Tanzes zu spielen, heisst, sich und andere in Bewegung zu bringen. Wahrnehmung, Körper und Beziehung im Spiel zu erfahren, unterstützt das Vertrauen ins Experimentieren und das Erleben von den eigenen Ausdruckmöglichkeiten.
Gestalten und Komponieren
Mit dem Gestalten und Komponieren beginnt auch der Transfer in das künstlerische Arbeiten. Hier beginnt das Gemeinschaftswerk. Ideen von Schüler/innen wie auch von der Spielleiterin und den Betreuerinnen werden eingebettet, ausprobiert, verworfen, wieder aufgenommen, umgebaut verändert, verbessert etc. In der Phase des Gestaltens werden Prozesse eröffnet, in welchen bereits gemeinsam gewählte „Highlights“ auf Inhalt, Form und Botschaft geprüft werden und unter verschiedenen Aspekten bearbeitet, verfeinert und kombiniert werden.
Jeden Morgen starteten wir mit einer Morgenstimmung. Dabei trafen wir uns alle in der Turnhalle der Schule. Wir reisten dabei gemeinsam ins Winterzauberland.
Im Winterzauberland lernten wir dann die verschiedenen Bewegungsqualitäten kennen. Wie zum Beispiel der Eisbär, der sich immer kräftig im Schnee schüttelt. Dabei bewegten und schüttelten wir uns zur Eisbärenmusik. Jeden Tag kamen weitere Bewegungesqualitäten dazu und immer mehr Kinder bekamen Freude an der Bewegung.
Am Nachmittag vertieften wir das Gelernte in Gruppen, spielten und gestalteten die Bewegungen so, dass am dritten Tag eine Performance entstand. Am Schluss der Woche gab es ein riesen grosses Fest im Schulhaus und jede Gruppe zeigte ihre Performance dem Publikum. Ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Schule.
Tanzen wirkt!
Young Dance Festival Zug
Das YOUNG DANCE Festival ermöglicht den Dialog zwischen Tanz, Publikum und verschiedenen Kulturen, führt ein junges Publikum mit professionellen Tänzerinnen, Expertinnen aus der Tanzwelt, Veranstaltungsorten und Netzwerken zusammen und fördert den zeitgenössischen Tanz nachhaltig.
Festival Majestät Luzern
Das Festival für Performing Arts bietet der freien Szene der Zentralschweiz eine Plattform. Zwischen dem Kleintheater, dem Südpol und wechselnden Spielorten im öffentlichen Raum Luzerns wird dem Publikum einen breitgefächerten, ungeschminkten Einblick in das kreative Potenzial dieser lebendigen Szene geboten.
Das Tanzfest
Ein Wochenende lang verwandelt das Tanzfest Zug die Stadt in eine große Bühne. Auf Plätzen, in Theatern und an ungewöhnlichen Orten lädt das Festival Menschen aller Generationen ein, Tanz in seiner ganzen Vielfalt zu erleben.
In Schulen und Kindergärten
Mit ein bisschen Theater, Spielfreude und viel Bewegung erzählt das Stück vom Bären und seinen Freunden – und lädt die Kinder ein, selbst Akteure zu werden. So entsteht ein gemeinsames Tanzerlebnis im Schulhaus, dem -areal der Aula oder in der Turnhalle.
Die Bewegungsgeschichte ist lebensnah und die Kinder können vom ersten Moment an in die Geschichte eintauchen. Sie machen sich mit dem Bären gemeinsam auf die Suche nach der eigenen Tanzform. Sie erleben den Tanz als eigene Ausdrucksform und erfahren, dass es unterschiedliche Bewegungsformen und -muster gibt. Während der Geschichte suchen die Kinder eigene Formen von Tanzbewegungen und werden vom Bären animiert zur Selbstreflexion und Körperwahrnehmung.
Beobachten – Erfinden – Spielen und Experimentieren
Der Bär und seine Freunde bringen Bewegung in den Alltag.
Wir durften in drei verschiedenen Schulhäusern performen. In jedem Schulhaus waren mindestens zwei Klassen dabei, die mit uns auf die Bewegungsreise gingen.
Im Vorfeld wurde ein Termin vereinbart und wir haben gemeinsam mit den Lehrpersonen den Rundgang und die Örtlichkeiten festgelegt.
Mit dem Begleitdossier zum Stück können die Lehrpersonen die Kinder optimal aufs Stück vorbereiten.
Die Kinder entdecken dann den Bären an einem vorgängig definierten Ort. Mit dem Brief zur Einladung an das Fest der Tiere beginnt die Geschichte. Die Kinder sind von Beginn an Teil der Geschichte.
Am Schluss nach dem Fest der Tiere bekommt die Klasse das Lehrmittel «Da tanzt der Bär», damit auch nach dem Besuch noch fleissig weitergetanzt wird.
Das Stück hat Kindergärtner/innen, Schüler/innen und Lehrer/innen begeistert… wir bekamen grossARIGE Rückmeldungen.
Eine Woche voller bewegender Erfahrungen und Erlebnisse. Die stampfenden Füsse, lachenden Gesichter, klatschenden Hände und leuchtenden Augen haben uns jeden Tag von neuem berührt. Danke an dieser Stelle an das Projektteam und die mitwirkenden mitwirkenden Betreuer/innen.
Das System hat sich auch im Kontext einer heilpädagogischen bewährt. Mit Erfinden, Spielen und Gestalten konnten wir Tanzkompetenzen vermitteln und erleben. Für einmal ging es nicht nur ums Vor- und Nachahmen, sonder vielmehr ums Experimentieren und Finden!
Leo ist ein Gecko, der uns durch die ganze Woche begleitet hat. Ilias, ein Schüler hat ihm seinen Namen gegeben und von da an ging die Tanz- und Bewegungswoche los.
Wir durften jeweils jeden Tag eine Lektion mit allen Schüler/innen des Schulhauses durchführen. Anschliessend ging der Unterricht nach einer Pause in zwei Gruppen weiter. Immer drei Coaches von uns haben die Kinder langsam an den Tanz herangeführt.
Durch Körperwahrnehmung, Orientierung im Raum, Bewegungsfindung und -gestaltung, Musik und Rhythmusaufgaben konnten wir jeden Tag neue Tanzerlebnisse schaffen.
Am Schluss der Woche durften wir am Freitagnachmittag den Eltern einen Ausschnitt unserer Arbeit zeigen. Die geübten Einheiten wurden so zu einer Performance und einem grossartigen Erlebnis für alle Beteiligten.
Unsere Woche in Niederwil hat grossen Spass gemacht. Einmal mehr konnten wir beweisen was Tanz bewirken kann. Mit grossem Elan war das ganze Schulhaus dabei und hat jeden Tag getanzt, gespielt und gelacht. Die Rückmeldungen am Schluss der Woche haben uns sehr gefreut und spornen uns an weitere solche Projekte anzugehen. Danke an dieser Stelle an das Lehrpersonenteam, die uns grosses Vertrauen entgegen brachten.
«Vom Tanzchritt bis zum Tanzfilm»
Die Schüler/innen der Schule Niederwil haben Bewegungen erfunden, mit Bewegung gespielt und ganze Choreografien gestaltet. Am Schluss der Woche konnten sie ihre Projekte videographisch festhalten und es entstanden wundervolle und grossartige Tanzfilme.
Mal im Klassenverband und mal in Gruppenarbeiten wurden zuerst einzelne Tanzschritte und Tanzformen gelernt und anschliessend damit gespielt und gestaltet.
Wir füllten die Woche mit ERFINDEN, SPIELEN und GESTALTEN. Das System hat nicht nur einzelne Lektionen, sondern eine ganze Woche gefüllt. Die Schüler/innen haben erlebt und erfahren was Tanzkompetenzen sind und was sie bewirken können.
Unsere Woche in Zug war ein voller Erfolg. Am Schluss wollten die Schüler/innen sich sogar gegenseitig vortanzen. Nicht nur von den Lehrpersonen, sondern auch von den Schüler/innen haben wir grossartige Rückmeldungen erhalten. Danke an dieser Stelle an das Lehrpersonenteam und die zwei mitwirkenden Klassen.
Alles hat mit der Lehrer/innenfortbildung eine Woche vor dem Projekt begonnen. Während drei Stunden an einem Mittwochabend haben wir das System vorgestellt und die Lehrpersonen konnten erfahren und erleben was auf die Schüler/innen zukommen wird. Fragen und Unklarheiten wurden geklärt und es wurde erfunden, gespielt und gestaltet.
Dann trafen wir am Montagmorgen in der Aula auf alle Schüler/innen. Mit einem gemeinsamen Start haben wir die Woche begonnen.
Wir füllten die Woche mit ERFINDEN, SPIELEN und GESTALTEN. Wie schön, dass das System funktioniert hat und das Tanzen gewirkt hat. Die Schüler/innen haben nicht nur verschiedene Tanzschritte, Tanzspiele und das Arbeiten in der Gruppe gelernt, sondern vorallem auch das Tanzen nicht nur Vor- und Nachmachen bedeutet.
